Der Umbau des Wohnhauses West ist weit mehr als eine bauliche Erneuerung. Wir schaffen ein Zuhause, das heutigen Standards entspricht und individuelle Bedürfnisse ernst nimmt. Zimmer mit eigenen Nasszellen sowie eine moderne, einladende Raumgestaltung steigern die Lebensqualität spürbar.
Während des Umbaus fanden die Bewohnerinnen und Bewohner in der Marienburg in Wikon ein temporäres Zuhause. Dies brachte neben logistischen Herausforderungen auch hohe Anforderungen an Toleranz und Anpassungsfähigkeit mit sich – sowohl für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner als auch für das Personal. Ein besonderer Dank gilt ihnen allen sowie den vielen freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre. Am Anfang stand das Burgabenteuer, und heute sind alle froh, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Auch die neue Mensa ist ein echter Meilenstein. Sie wird zu einem Ort, der an einen Waldspaziergang erinnert und zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher wird – denn Integration beginnt mit Begegnung. Die modernisierte Infrastruktur sorgt nicht nur für mehr Komfort, insbesondere dank verbesserter Akustik, sondern optimiert auch die Arbeitsabläufe deutlich.


Dass diese Projekte Wirklichkeit werden konnten, verdanken wir dem grossen Engagement und der Flexibilität vieler Beteiligter: den Mitarbeitenden, den Architektinnen und Architekten, den Bauleitungen sowie allen Handwerkerinnen und Handwerkern. Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir gemeinsam Orte schaffen können, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Der Umbau des Wohnhauses West und die Erneuerung der Mensa sind sichtbare Zeichen dafür, dass sich die Stiftung azb kontinuierlich weiterentwickelt – heute und in Zukunft.
Marco Sutter, Geschäftsführer Stiftung azb